Jippi, endlich hab ich mal ne freie Minute um einen Bericht zu schreiben.
Oje, ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll. Mir schwirren sooooo viele Gedanken im Kopf herum.
Ok, beginnen wir mit der Ankunft. Nachdem wir erst gegen 17 Uhr am Flughafen in Gatwick angekommen sind, wurden wir gleich von unserer Chefin, Paulamaria mit einem alten VW Bus abgeholt.
Paulamaria und ihr Mann haben 1997 PERICLES, so heisst meine Organisation, hier in West Hoathly gegruendet.
Als wir ankamen wurden wir durch das wunderschoene Dorf gefuehrt, und einigen Leuten vorgestellt. Die Zivis werden hier Co-Worker genannt, und die Menschen, die wir betreuen werden Students oder People with spezial needs genannt.
Danach gab es erstmal einen leckeren English Tea with milk. Schmeckt eigentlich richtig gut.
Anschliessend brachte ich mein Gepaeck in mein zukuenftiges Haus, welches Thaisa heisst.Es ist ueber einem organischen Cafe und richtig nett. Meine Gasteltern sind wirklich spitze und total freundlich. Ich habe dort ein kleines schoenes Zimmer. Bisher kam ich noch nicht dazu meine Klamotten aus den Koffern zu raeumen, weil hier einfach so viel los ist.
An meinem ersten Arbeitstag kreierte ich eine kleine Maske aus Ton. Wenn ich darin ein bisschen mehr geuebt bin, darf ich auch eine grosse formen, welche fuer das kommende Theaterstueck verwendet wird. Wenn ich mal meine Kamera dabei hab, lade ich ein Foto hoch.
Danach arbeitete ich in der Kueche vom Cafe. Zuerst spuelte ich ueber eine Stunde das Geschirr. Danach machte ich mit einer Mitarbeiterin vom Cafe einen Coconut Cake, also einen Kuchen. Da wir aber zu viel hatten, machten wir noch ein paar Muffins daraus. Muss nachher gleich mal ins Cafe gehen um sie zu probieren.
Heute war ich den Morgen ueber mit einem Student im Garten und entfernte Unkraut. Anschliessend pflanzten wir Lauch an.
Bisher habe ich fast alle Students kennengelernt. Sie sind so nett und herzlich, das kann man sich gar nicht vorstellen. Manche begruessen dich sofort mit einer Umarmung und wollen immer deine Haende schuetteln. Man fuehlt sich richtig wohl hier.
Es ist zwar noch sehr schwierig und anstrengend die Sprache zu verstehen, but I get used to it. Komisch, manchmal fallen mir nur die englischen Begriffe ein. Echt lustig.
Gestern abend haben wir noch ein Pub hier im Ort besucht und ein Hoveys getrunken.
Wir haben hier einen Co-Worker Raum, in welchem wir Tischfussball spielen koennen, Fernseh schauen oder einfach nur chillen koennen, wenn wir mal Zeit dazu haben
So, mir tun jetzt schon die Finger weh… Ich werde wahrscheinlich nicht jeden Tag ans Internet gehen koennen, weil wir nur im Office Internet haben, und ich bis dahin von meinem Haus knapp 15 Minuten laufen muss.
Vielen Dank fuer die vielen Gaestebucheintraege, hat mich sehr gefreut, hoffe es werden noch ein paar mehr
Nachher haben wir gleich einen Video Abend, zu welchem alle Mitarbeiter kommen. Zuvor moechte mit aber noch Jonathen und Bridget, die Kinder meiner Gasteltern eine Puppets Show vorfuehren. Viele Gruesse, Sebi







